Innsbruck von oben

Hoher Besuch im IKB-Biomassekraftwerk

Seit knapp zwei Jahren ist das Biomassekraftwerk bei der Kläranlage Roßau am Netz und versorgt neben Hallenbad Olympisches Dorf und Seerestaurant deck47 insgesamt 800 Innsbrucker Haushalte mit Strom und Wärme aus erneuerbarer Bioenergie. Die in dieser Anlage verwendete Holzvergasungstechnologie wurde am MCI entwickelt und wird jetzt bis ans andere Ende der Welt exportiert. In der japanischen Kleinstadt Shingu City soll über das MCI-Spin-Off SynCraft ein nächstes Holzkraftwerk errichtet werden.

„Wir sind sehr stolz, dass dieses am Standort Roßau erfolgreich umgesetzte Pilotprojekt auch außerhalb der Region Früchte trägt“, betont IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller bei einem Lokalaugenschein mit Josef Plank, dem Generalsekretär im Umweltministerium. Die Biomasse ist eine wichtige Säule in der Energie- und Klimastrategie der österreichischen Bundesregierung. Das Pilotprojekt in Innsbruck wurde im Rahmen der europäischen Energieeffizienz-Initiative SINFONIA umgesetzt. Die IKB hat rund fünf Mio. Euro investiert.
 

Besuch im Biomassekraftwerk
Lokalaugenschein im IKB-Biomassekraftwerk (von links): Marcel Huber (SynCraft) und IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller mit Generalsekretär Josef Plank. Foto: (IKB/Vandory)