Innsbruck von oben

IKB eröffnet größten E-Ladepark Tirols

Die Elektromobilität ist im Aufwind: So wurden in Österreich im Vorjahr am zweitmeisten E-Autos in der EU zugelassen. Innsbruck liegt im Vergleich der österreichischen Landeshauptstädte unter den Top 3. „Die E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein, um die Schadstoffemissionen in Zukunft weiter zu reduzieren und damit die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern. Eine flächendeckende und funktionierende Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Durchbruch dieser Technologie“, betont Bürgermeister Georg Willi.

Derzeit betreibt die IKB in der Landeshauptstadt 24 öffentliche Ladepunkte mit durchschnittlich 650 Ladevorgängen im Monat. Direkt bei der IKB-Zentrale in der Salurner Straße wurde jetzt die größte E-Ladestation Tirols in Betrieb genommen. „Als städtisches Infrastrukturunternehmen und regionaler Ökostrom-Erzeuger ist die E-Mobilität für uns ein wichtiges Zukunftsthema. Am neuen Standort nahe der Innenstadt können zeitgleich elf E-Autos sowie zehn E-Roller und E-Bikes aufgeladen werden“, weiß IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller. 

Der neue IKB-E-Ladepark verfügt über neun Ladepunkte mit einer Maximalleistung von 3,7 bzw. 22 kW. Beim Schnelllader ist das Auto mit 50 kW bereits nach 45 Minuten wieder geladen. Die Abrechnung erfolgt nach geladenen kWh, IKB-Energiekunden bekommen 25 % Rabatt. Die E-Bike-Stationen sind mit den gängigsten Systemen ausgestattet und können auch ohne zusätzliche Ladegeräte gratis genutzt werden. Auch im Unternehmen baut die IKB den Anteil der E-Flotte kontinuierlich aus: Derzeit sind über 30 E-Fahrzeuge im Einsatz.
 

IKB-Vorstand und Bürgermeister
Bürgermeister Georg Willi mit den IKB-Vorständen Helmuth Müller (li.) und Thomas Pühringer (re.) bei der neuen E-Ladestation in der Salurner Straße. Foto: IKB/Berger