Innsbruck von oben

Studie belegt: IKB ist bedeutender Wirtschaftsmotor und schafft Arbeitsplätze

INNSBRUCK (30.08.2019). Mit einem Umsatz von 166,5 Mio. Euro sowie knapp 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern inkl. 40 Lehrlingen zählt die IKB zu den größten Unternehmen in der Landeshauptstadt Innsbruck und dem Land Tirol. Mit den laufenden Investitionen ist das 1994 gegründete Unternehmen ein wichtiger Konjunkturmotor der Tiroler Wirtschaft: Der Beitrag zur regionalen Wertschöpfung lag 2018 bei rund 200 Mio. Euro. Zusätzlich zu den eigenen Arbeitsplätzen schafft die IKB noch einmal 1.000 Arbeitsplätze in Tirol, so eine gemeinsame Studie von MCI und Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) zum 25-Jahr-Jubiläum. 

Investitionen von 760 Mio. Euro 
„Die IKB ist nicht nur die unternehmerische Visitenkarte der Landeshauptstadt Innsbruck. Auch die zuverlässige und sichere Versorgung in den Bereichen Strom, Wasser, Abfall und Internet ist heutzutage nicht selbstverständlich, wie ein Blick in andere Metropolen zeigt“, so Bürgermeister und Eigentümervertreter Georg Willi: „Ein Ausverkauf oder Privatisierung kommt für mich nicht in Frage. Dies ist durch die stabile Eigentümerstruktur mit Stadt Innsbruck und TIWAG langfristig sichergestellt.“

Die IKB betreibt in der Landeshauptstadt mittlerweile ein Leitungsnetz von insgesamt 3.400 Kilometer Länge. Das entspricht ungefähr der Strecke von Innsbruck nach Oslo und retour. „In den letzten 25 Jahren wurden über 760 Mio. Euro in den Ausbau der Versorgungssicherheit investiert. Unser Kapital liegt großteils unter der Erde. Damit verfügt Innsbruck über eine der technisch modernsten und effizientesten Netzanlagen in Mitteleuropa“, weiß IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller. 

Die IKB investiert laufend in den Ausbau und die Modernisierung: 2019 werden wieder knapp 50 Mio. Euro verbaut. Entsprechend profitieren vor allem der Bau sowie das Baunebengewerbe von den wirtschaftlichen Aktivitäten der IKB. Unterm Strich werden mit jedem Arbeitsplatz bei der IKB rund 1,5 weitere Arbeitsplätze in Tirol geschaffen bzw. gesichert, so die Studie. Bezogen auf Gesamtösterreich sichert die IKB insgesamt rund 2.000 Arbeitsplätze.

IKB fördert Forschungsstandort 
„Die IKB zählt mit einer Bilanzsumme von 553 Mio. Euro und einer Eigenkapitalquote von 64 Prozent zu den finanziell stärksten und zugleich innovativsten Kommunalversorgern im DACH-Raum“, freut sich IKB-Aufsichtsratsvorsitzender Manfried Gantner. Im Jubiläumsjahr möchte die IKB einen nächsten Schritt gehen und legt für insgesamt 250.000 Euro einen Forschungsfonds auf.

Gantner: „Die IKB bietet mit ihrer unternehmerischen Breite und den verschiedenen Geschäftsfeldern sehr viele Anknüpfungspunkte, von der Energieerzeugung über die Mobilität bis zur Digitalisierung. Wir wollen in diesem Bereich wissenschaftliche Arbeiten und Forschung verstärkt unterstützen. Von den Ergebnissen sollen wiederum unsere Kundinnen und Kunden profitieren.“ 

IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller: „Wir gehen die Herausforderungen der Zukunft aktiv an und wollen in den nächsten Jahren insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz und Ausbau von erneuerbaren Energieträgern weitere Akzente setzen. Bei Photovoltaik und Speichersystemen wollen wir in Tirol zu den führenden Unternehmen zählen.“ 

Großes Geburtstagsfest am Baggersee
Zum 25-Jahr-Jubiläum findet am nächsten Samstag, den 07. September 2019, ab 13.00 Uhr am Innsbrucker Baggersee ein großes Fest FÜR ALLE mit zahlreichen Live-Acts (ua. Bluatschink, Ina Regen und Herbert Pixner) statt. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos zum Fest finden Sie unter www.ikb.at/einfestfueralle

(IKB/Berger) Erfolgsbilanz zum 25-Jahr-Jubiläum: der IKB-Vorstand (von links) mit Thomas Gasser, Helmuth Müller und Thomas Pühringer sowie Aufsichtsratsvorsitzenden Manfried Gantner (2.v.re.).