Bäder

Mit Badetextilien wird kein Schmutz in das Beckenwasser eingetragen. Dadurch wird weniger Chlor zur Entkeimung benötigt und die Luftqualität in der Schwimmhalle wird weniger belastet. Das Tragen von Unterwäsche – auch unter Badeshorts – und das Tragen von herkömmlichen T-Shirts ist daher nicht erlaubt.

Bei einer gründlichen Körperdusche werden überschüssige Hautpartikel, lose Haare und Keim vom Körper entfernt und nicht in das Beckenwasser eingetragen. Dadurch wird weniger Chlor zur Entkeimung benötigt und die Luftqualität in der Schwimmhalle wird weniger belastet.

Das Befahren der Nassbereiche mit Kinderwägen und Rollstühlen stellt dasselbe Hygienerisiko dar, wie das Begehen der Flächen mit Straßenschuhen. In den Hallenbädern stellen wir  Kinderwägen und Rollstühle zur Verfügung, die ausschließlich im Nassbereich verwendet werden. Nur so können wir die gesetzlich gebotene Bäderhygiene garantieren.

Dieses Verbot ist zur Aufrechterhaltung der gesetzlich gebotenen Bäderhygiene unabdingbar. Davon abgesehen bestimmt die ÖNORM M 6230-1 „Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit von Badegewässern“ unter Pkt. 3.3.2 ausdrücklich, dass sich Haustiere nicht im Badebereich aufhalten dürfen.

Als Stätte des Sports, der Erholung und der Gesundheit ist Rauchen mit den Zielen der Bäder der IKB nicht vereinbar. In den Freibadebereichen haben wir spezielle Raucherzonen ausgewiesen, wo das Rauchen ausnahmsweise erlaubt ist.

Das Fotografierverbot dient dem Schutz der Intimsphäre unsere Badegäste. Die Badewarte sind allerdings berechtigt, bei Veranstaltungen, Schwimmkursen oder über begründete Anfragen von Einzelpersonen eine befristete und auf den Anlass bezogene Ausnahme zu erteilen.

Bei alkoholischen Aufgüssen (sogenannten Schnapsaufgüssen) verdampft der gesamte Alkohol sehr rasch und wird in konzentrierter Form eingeatmet, was zu rascher Berauschung führen kann. Wegen der körperlichen Belastung ist die zusätzliche Wirkung des Alkohols besonders gesundheitsschädlich. Zudem können die im Schnaps enthaltenen ätherischen Substanzen Verbrennungen auf der Haut verursachen.

Viele Kunden bevorzugen ihr eigenes Handtuch zum Baden und Saunieren. In den Saunen der IKB dürfen nicht nur Leih-Handtücher, sondern auch eigene Handtücher verwendet werden!

Pediküre und Rasur in öffentlichen Bädern ist gesetzlich verboten. Durch Hautpartikel, Fuß- und Fingernägel sowie Barthaare kann Hautpilz besonders leicht übertragen werden.

Das Dampfbad Salurner Straße ist eine Saunaanlage ohne Schwimmbecken und ohne Liegewiese. In den Sommermonaten geht die Besucherfrequenz rapide zurück, weshalb die Weiterführung sehr unwirtschaftlich wäre. Das Personal des Dampfbades ist im Sommer im Freibad Tivoli im Einsatz.

Die jährlich durchzuführende Totalreinigung von Becken, Hallen-, Garderoben- und WC-Anlagen erfordert einen Zeitaufwand von ca. 10 Tagen je Hallenbad. Diese Arbeiten können nur bei eingestelltem Badebetrieb vorgenommen werden. Außerdem haben unsere MitarbeiterInnen durchschnittlich fünf Wochen Urlaub im Jahr. Während der Sperrzeiten hat das jeweilige Personal drei Wochen „Betriebsferien".

Internet & IT

Durch einen Fehler in OpenSSL können Angreifer Teile des Hauptspeichers eines betroffenen Systems (in Schritten von 64 kB) auslesen. Dadurch war es in den letzten Jahren - und je nach Server immer noch - Angreifern möglich, an diverse sensible Informationen zu gelangen. Dazu gehören unter anderem: übertragene Benutzerdaten wie Username/Passwort, Kreditkarten-Nummern, Session-Cookies und Private Keys (zur Identifikation des Webservers).Über http://filippo.io/Heartbleed überprüfen Sie als Benutzer, ob diese IP-Adresse oder der Webserver verwundbar sind. Sollten Sie betroffen sein, empfehlen wir Ihnen ein Update Ihrer Systeme. Eine weitere Empfehlung der IKB: Halten Sie Ihre Endgeräte und Software immer auf dem neuesten Stand. Besuchen Sie daher regelmäßig die Webseiten der Hersteller und erkundigen Sie sich über eine neue Firmware bzw. über Updates! Weitere Informationen zu Heartbleed: CERT.

Die Abkürzung LWL steht für Lichtwellenleiter. Diese neue Technologie ermöglicht es, Internetverbindungen über Glasfaser wie bei unseren Produkten fiber, business, businesspro etc. herzustellen. Die hohe Übertragungsrate ermöglicht die gleichzeitige Nutzung mehrerer Dienste: Internet, Telefonie (VoIP) und Fernsehen (IPTV).

Vom zentralen Wohnungsverteiler für Strom und Telekommunikation sollten zwei Netzwerkkabel (CAT) in jedem Raum installiert sein. Eine genaue Beschreibung dazu finden Sie hier. (654.84kB)

Ja! Durch das IKB-Webmail können Sie Ihre E-Mails abfragen, egal wo Sie sind. Für den Login sind lediglich Ihre E-Mail-Adresse und das dazugehörige E-Mail-Passwort notwendig.

Der Posteingangsserver und der Postausgangsserver heißen "mail.ikbnet.at".

Ja! In der Innsbrucker Innenstadt, im Einkaufszentrum DEZ, in den Rathausgalerien sowie in den umliegenden Stadtgebieten stehen über 60 Hotspots zur Verfügung, die eine nahezu flächendeckende Versorgung ermöglichen. Nähere Infos finden Sie auf www.innsbruck-wireless.at.

Abfall

Montag bis Samstag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Detaillierte Informationen, welcher Abfall wohin gehört, finden Sie in unserer Recyclinghofbroschüre (4.51MB)bzw. auf der Seite des Recyclinghofs Innsbruck.

Wir informieren Sie gerne über die Abholtage in unserem Entsorgungsplan sowie unter der kostenlosen Hotline 0800 500 502 (aus dem Ausland +43512 502 5639) oder kundenservice(at)ikb.at.

Ein Überblick über die über 100 Wertstoffinseln, die von der IKB betreut werden.

Montag bis Freitag von 07.15 bis 16.15 Uhr

Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail an abfallsammlung(at)ikb.at, Fax 0512 502 7848 oder per Post an IKB AG, Richard-Berger-Straße 2, 6020 Innsbruck

Gelbe Säcke sind zu den Öffnungszeiten kostenlos am Recyclinghof erhältlich.

Wasser & Abwasser

Dem Kunden, der über diesen Schacht auch das Wasser bezieht.

Weil das Eichgesetz den Tausch im 5-Jahres-Rhythmus vorschreibt.

Unser Kundenservice hilft Ihnen gerne weiter.

Ein erwachsener Mensch verbraucht ca. 130 Liter Wasser pro Tag. Je nach Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt, ergibt sich dadurch Ihr durchschnittlicher Wasserverbrauch.

Mehr Informationen zum Wassertarif. Gerne informiert Sie auch unser Kundenservice.

Die Wasserhärte in Ihrem Versorgungsgebiet entnehmen Sie bitte unserem Härteplan (3.00MB).

Ein Gartenwasserzähler erfasst das Wasser, das im Garten verbraucht wird, unabhängig vom Hauswasser. Da das verwendete Wasser im Gartenboden versickert, sparen Sie die Abwassergebühr. Die aktuellen Gebühren entnehmen Sie bitte dem Preisblatt (170.74kB).


Der Eichtausch des Hauptwasserzählers ist gesetzlich durch das Eichgesetz geregelt und verpflichtend alle fünf Jahre durchzuführen. Unsere MitarbeiterInnen brauchen lediglich Zugang zum Keller bzw. Schacht, der sich eventuell auf dem Grundstück befindet, um den Zähler zu eichen. Der Zähler muss alle fünf Jahre getauscht werden, um sicherzustellen, dass er weder beschädigt noch defekt ist und richtig zählt. Der Eichtausch ist kostenlos und wird von den IKB Wasserservices durchgeführt.

Der Kunde hat für den Anschluss seines Gebäudes an die öffentliche Wasserversorgung einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Anschlusskostenbeitrag zu leisten, sofern das Gebäude nicht weiter als 200 m von der öffentlichen Wasserversorgungsanlage entfernt liegt. Als Gebäude gelten Objekte mit eigenem Wasserzähler.

Der Anschlusskostenbeitrag bemisst sich nach der Dimension der Anschlussleitung unmittelbar nach dem Gebäudeeintritt bzw. Schachteintritt. Bei Anlagen mit Kontroll- und Verrechnungszähler wird der Bemessung des Anschlusskostenbeitrages die Leitungsdimension der privaten Zuleitung unmittelbar nach dem Gebäudeeintritt zu Grunde gelegt.

Der Anschlusskostenbeitrag und die Kosten für die Verlegung der Anschlussleitung werden von der IKB nach Herstellung des Hausanschlusses in Rechnung gestellt. Der Anschlusskostenbeitrag ist im Wasserlieferungsvertrag geregelt, die Herstellungskosten werden per Angebot vereinbart.

Die vom Wasserzähler gemessene Wassermenge wird – ob verbraucht oder ungenützt ausgeflossen – verrechnet. Bei einem nachgewiesenen technischen Gebrechen kann die IKB bis zu zwei Drittel der Kosten des Mehrverbrauchs bei der Verrechnung in Abzug bringen (siehe AGB, Absatz 8, Punkt 18).
Der Kunde muss einen schriftlichen Antrag auf Ermäßigung der Mehrwassermenge stellen. Der Grund für den Mehrwasserverbrauch muss ebenso enthalten sein wie der Nachweis über die Schadensbehebung (üblicherweise mittels Rechnung des Installateurs). Von Vorteil ist der fotodokumentarische Nachweis der Schadensbehebung. Für rinnende WCs gibt es keine Ermäßigung.

Das Kanalanschlussentgelt besteht aus dem
a) Flächenanteil: Produkt aus der befestigten Fläche in Quadratmetern und dem zweifachen Kanalanschlusssatz. Flächen auf einem Grundstück, für die bereits eine Kanalanschlussgebühr oder ein Kanalanschlussentgelt entrichtet wurde, sind anzurechnen. Im Abwasservertrag ist der Flächenanteil angegeben.
 
b) Baumassenanteil: Produkt aus der neuen Baumasse in Kubikmetern und dem Kanalanschlusssatz. Baumassen auf einem Grundstück, für die bereits eine Kanalanschlussgebühr oder ein Kanalanschlussentgelt entrichtet wurde, sind anzurechnen. Die Daten sind aus dem Baubescheid ersichtlich. Das Kanalanschlussentgelt umfasst unter anderem die Herstellung des öffentlichen Teils des Hausanschlusskanals von der Trennstelle bis zum Tiefkanal. Nach gesonderter Absprache mit der IKB können mehrere Anschlüsse eines Grundstücks an den Tiefkanal hergestellt werden, wobei die Kosten der weiteren Anschlüsse vom Zahlungspflichtigen zu bezahlen sind.

a) bei der Schaffung von neuer Baumasse: Das betrifft auch den Ausbau des Dachgeschoßes von Gebäuden, für die eine Kanalanschlussgebühr oder ein Kanalanschlussentgelt unter Zugrundelegung der betreffenden Teile des Dachgeschoßes noch nicht entrichtet wurde
b) beim erstmaligen Anschluss eines Grundstücks an die öffentliche Kanalisation
c) bei der Schaffung neuer befestigter Flächen (Einleitung von Niederschlagswässern)
Kein Kanalanschlussentgelt fällt für landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude oder entsprechend genutzte Gebäudeteile sowie Glashäuser und Folientunnels an, wenn und solange sie der landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Produktion dienen.

Die zu verrechnende Baumasse ist im Baubescheid ausgewiesen. Sollte die ausgewiesene Baumasse nicht stimmen, ist ein entsprechender Nachweis (Abbruchbescheid, Stellungnahme Baupolizei, neuer Baubescheid, in dem der Abbruch ausgewiesen ist) von der Baubehörde beizubringen.Jede Abbruchbaumasse, für die bereits einmal Kanalanschlussgebühr oder Kanalanschlussentgelt bezahlt wurde, wird prinzipiell gegengerechnet. Der Kunde bezahlt nur jenen Baumassenanteil, der tatsächlich neu geschaffen wurde! Sollte dies nicht passiert sein, ist der entsprechende Nachweis (Abbruchbescheid, Stellungnahme der Baupolizei, neuer Baubescheid, in dem der Abbruch ausgewiesen ist) der IKB vorzulegen.

Die IKB ermöglicht ihren Kunden eine Reduktion des Abwasserbeseitigungsentgeltes für versickerte Wassermengen, wie es etwa bei Gartenwasser der Fall ist (siehe AGB für die öffentliche Kanalisation, Punkt XI, Abs. 4 – 5). Voraussetzungen:

  • Die gesonderte Zählung der zu berücksichtigenden Wassermenge (mittels geeichtem Wasserzähler, der in die Gartenwasserleitung eingebaut ist).
  • Der schlüssige Nachweis, dass diese Wassermenge nicht der öffentlichen Kanalisation zugeführt wird bzw. nicht ohne weiteres zugeführt werden kann.
  • Der Einsatz einer mobilen Wasserzählung bzw. der Einbau eines leicht demontierbaren Zählers ist nicht gestattet.
  • Auf dem Grundstück, für das die Reduktion des Abwasserbeseitigungsentgeltes für versickerte Wassermengen beantragt wird, darf kein Schwimmbad mit einem Kanalanschluss vorhanden sein.

Zur Reduktion des Abwasserbeseitigungsentgeltes bitten wir Sie das Antragsformular auszufüllen und an kundenservice(at)ikb.at zu retournieren. Der Einbau des privaten Wasserzählers kann durch einen privat beauftragten Installateur bzw. die IKB erfolgen. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.

Bitte kontaktieren Sie uns unter leitungsauskunft-kanal(at)ikb.at und wir informieren Sie, wo Ihr Hausanschlusskanal in den öffentlichen Sammelkanal mündet.

Bitte kontaktieren Sie uns unter leitungsauskunft-kanal(at)ikb.at und wir informieren Sie über die Lage der öffentlichen Sammelkanäle.

Das Kanalanschlussentgelt wird in Rechnung gestellt

  1. bei Grundstücken, die erstmalig an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden, mit dem Zeitpunkt des tatsächlichen Anschlusses
  2. bei Grundstücken, die bereits an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind,
  • bei bewilligungspflichtigen Bauvorhaben mit Rechtskraft der Baubewilligung,
  • bei anzeigepflichtigen Bauvorhaben mit dem Zeitpunkt, in dem auf Grund der Tiroler Bauordnung mit der Ausführung des angezeigten Bauvorhabens begonnen werden darf und
  • bei allen anderen Bauvorhaben und Maßnahmen mit dem Bau- bzw. Arbeitsbeginn.

Der Abrechnungszeitraum ist das Datum des Baubescheides.
Dieses Datum ist gleichzeitig die Grundlage für den jeweiligen Anschlusssatz.
Arbeitsbeginn- und Fertigstellungsmeldungen müssen bei der IKB bei Arbeitsbeginn und nach Beendigung des Bauvorhabens abgegeben werden. Sollte die Abgabe der Meldungen vergessen werden, wird nach Ablauf von drei Jahren eine Rechnung vorgeschrieben. Wenn der Bau nicht stattgefunden hat, wird die Rechnung wieder storniert. Der Kunde muss dies jedoch schriftlich (formlos) dem Geschäftsbereich Infrastruktur mitteilen.

Die erstmalige Herstellung vom öffentlichen Kanal bis zur Trennstelle (meist Grundgrenze) ist im Kanalanschlussentgelt inkludiert.
Wünscht der Kunde einen weiteren Anschluss bzw. eine Anschlussänderung, so sind die Kosten für die Abtrennung der alten Hausanschlussleitungen und die Kosten für die Errichtung der neuen Hausanschlussleitungen vom Kanalbenützer zu tragen.

Die Baumasse wird vom Bauwerber ermittelt, durch den Bausachverständigen der Stadt Innsbruck überprüft und dann im Baubescheid oder in der Bauanzeige niedergeschrieben. Sie dient als Basiswert für die Verrechnung.

Rechtliche Grundlagen sind das Wasserrechtsgesetz 1959 (WRG 1959) i.d.g.F., diverse Verordnungen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, das Tiroler Kanalisationsgesetz 2000 sowie die Kanalordnung der Landeshauptstadt Innsbruck (Gemeinderatsbeschluss vom 22.09.2011), wobei definiert wurde, dass sämtliche Oberflächenwässer auf Eigengrund zu versickern sind. Sollte eine Versickerung aufgrund der vorherrschenden Untergrund- und Bodenverhältnisse bzw. eine Einleitung in ein Gewässer nicht möglich sein, können diese Oberflächenwässer in Abstimmung mit dem Kanalnetzbetreiber in die öffentliche Kanalisation abgeleitet werden. Die Abgabe der Oberflächenwässer ins öffentliche Kanalnetz erfolgt in weiterer Folge „gedrosselt“ über entsprechende Rückhaltemaßnahmen.

Beabsichtige ich Abwasser, dessen Beschaffenheit mehr als geringfügig vom häuslichen Abwasser abweicht, in die öffentliche Kanalisation einzuleiten, unterliege ich der Indirekteinleiter-Verordnung. Zudem habe ich die Indirekteinleiter-Verordnung zu befolgen, wenn mein betriebliches bzw. gewerbliches Abwasser einer speziellen Abwasseremissions-Verordnung unterliegt oder ich eine innerbetriebliche Abwasserreinigungsanlage (Fettabscheider, Ölabscheider, Neutralisationsanlage, usw.) benötige.

Kundenservice

Die Teilzahlungsbeträge werden grundsätzlich nach dem Verbrauch des zuletzt abgerechneten Zeitraumes anteilsmäßig berechnet.

Ja. Eine Erhöhung des Betrages ist jederzeit schriftlich, persönlich, telefonisch, online mit Ihren Kundendaten möglich. Eine Senkung kann durch Ablesen des Zählerstandes erfolgen (hier wird ein Verbrauchszeitraum von mindestens zwei Monaten benötigt). Die Herabsenkung kann schriftlich, persönlich, telefonisch oder online mit Ihren Kundendaten erfolgen.

Bei einer SEPA-Lastschrift wird das Guthaben automatisch an Sie überwiesen. Bei Bezahlung durch einen Dauerauftrag/Zahlschein benötigen wir die Bankdaten für die Überweisung des Guthabens. Die Anforderung kann schriftlich, persönlich, telefonisch oder online mit Ihren Kundendaten erfolgen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Durch das gemeinsame Bezahlen von Jahresabrechnung und erster Teilzahlung sparen Sie sich den Weg zur Bank und eventuell anfallende Bankgebühren.

Sollten während des letzten Abrechnungszeitraumes Spesen für eine Mahnung angefallen sein, so werden diese bei der Jahresabrechnung verrechnet.

Informationen/Bedingungen zu diesem Produkt finden Sie im Produktblatt (756.66kB).

Gerne helfen Ihnen die MitarbeiterInnen unseres Kundenservices weiter. Sie können dies aber auch online durchführen. Verwenden Sie dazu unsere Online-Dienste.

Die aktuellen Preise und Gebühren entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Produktblatt (130.01kB). Gerne beraten wir Sie über die angegebenen Kosten. Bitte wenden Sie sich an unser Kundenservice.

Bei einer Namensänderung (Heirat/Scheidung) bitten wir um Übermittlung einer Kopie der entsprechenden Urkunde. Nach Erhalt führen wir die Änderung durch.

Bitte lassen Sie uns eine Kopie der Sterbeurkunde zukommen. Wünschen Sie eine Ab- bzw. Neuanmeldung, kontaktieren Sie einfach unser Kundenservice – wir erledigen alles Weitere für Sie.

Im Zuge der Jahresabrechnung wird der Zähler jährlich abgelesen. Bei einer Abmeldung muss der Zählerstand für die Endabrechnung bekanntgegeben werden. In diesem Fall informiert Sie unser Kundenservice gerne über anfallende Kosten.

Vergewissern Sie sich, um welchen Zähler es sich handelt bzw. ob alle Sicherungen eingeschaltet sind. Sollte es noch keine Stromanmeldung für diese Anlage geben, benötigen wir diese, um den Strom wieder einzuschalten. Die Einschaltung erfolgt grundsätzlich am nächsten Werktag.WICHTIG: Wir weisen aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass die Kundenanlage ab Einschaltung jederzeit „als unter Spannung stehend“ zu betrachten ist. Bitte beachten Sie, dass die Zähleranlage seitens der IKB einschaltbereit gemacht wird. Das heißt die Einschaltung der Kundenanlage muss vom Kunden selbst beim Zählerverteiler (Sicherungen im  Zählerkasten) vorgenommen werden.

Hier kommt es darauf an, in welchem Gebiet von Innsbruck Sie wohnen. Gerne informiert Sie unser Kundenservice, in welchem Zeitraum Ihre Jahresabrechnung an Sie versandt wird.

Wir bitten hier um Zusendung des Stromverbrauchsprotokolls der zuständigen Trocknungsfirma. Dieses Verbrauchsprotokoll benötigen wir, damit Ihre monatlichen Teilzahlungsbeträge nicht aufgrund dieses Mehrverbrauchs hinaufgestuft werden.

Die Änderung der Bankverbindung bzw. der Zahlungsmodalitäten muss immer schriftlich erfolgen:
z. B. per E-Mail an kundenservice(at)ikb.at oder per Fax +43 512 502 5638.

Elektromobilität

Die IKB bietet keine Förderungen an. Fördermöglichkeiten finden Sie u.a. bei der Kommunalkredit Public Consulting oder der TIWAG.

Bei den Ladestation der IKB stehen die Steckertypen Typ2, Schukostecker, Chademo und CCS zur Verfügung. Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.e-tankstellen-finder.at.

Dazu benötigt man eine RFID-Karte die im IKB Kundencenter erhältlich ist. Vollkunden erhalten mit dieser Mobilitätskarte 25 % Rabatt.

Der Stördienst der IKB steht rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0512 502 7700 zur Verfügung.

Bis jetzt sind alle noch kostenfrei außer die Station in der Hilton Garage (Casino Garage), sowie alle Stationen der Tiwag, die für unsere Mobilitätskarte freigeschaltet sind.

Bei den Tankstellen befinden sich QR-Codes die man über eine App abscannen muss.Anschließend wird die Zahlungsart eingegeben (PayPal). Eine Bezahlung mittels Kreditkarte ist derzeit leider noch nicht möglich. Der Ladevorgang kann nach Bezahlen begonnen werden.

Derzeit nicht, es werden nur die getankten kWh verrechnet. Die Mobilitätskarte für IKB-Kunden ist im IKB Kundencenter kostenlos erhältlich.

Energie

Jeder Stromanlage wird eine Nummer zugeordnet. Darunter werden alle relevanten Daten der Anlage (z. B. Adresse, Zählernummer, Zählpunktnummer ...) verwaltet.

Die Anschlussanlage bezeichnet jene Anlagenteile, die vom Netzbetreiber ab dem Netzanschlusspunkt des Verteilernetzes bis zur Übergabestelle (Eigentumsgrenze) der Kundenanlage errichtet werden.

Die E-Control hat die Aufgabe, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strommarktes zu überwachen, zu begleiten und gegebenenfalls regulierend einzugreifen. Die Aufgabe der E-Control ist es, faire Rahmenbedingungen für den Wettbewerb auf dem Elektrizitätssektor zu schaffen. Die Regulierung wird transparent und unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung gestaltet. Entscheidungen werden unter Einbeziehung aller Beteiligten getroffen.
Quelle: E-Control

Einspeise- und Entnahmepunkte sind all jene Übergabestellen, die aus Sicht der Netzbetreiber zur Abrechnung von elektrischer Energie herangezogen werden.

Die Elektrizitätsabgabe ist eine bundesweit geregelte einheitliche Abgabe auf die Lieferung und den Verbrauch von elektrischer Energie je Kilowattstunde. Sie wird vom Netzbetreiber eingehoben und an die Finanzbehörde abgeführt.

Das aufgrund der EU-Strom-Binnenmarkt-Richtlinie für Österreich geschaffene ElWOG (Elektrizitätswirtschafts- und –organisationsgesetz, BGBl. I 143/1998 zuletzt geändert durch Art. 2 BGBl. I 149/2002) regelt die Öffnung des Strommarktes. Die Liberalisierung betrifft die Erzeugung, den Handel und die Versorgung mit elektrischer Energie, nicht jedoch den Stromtransport über das bestehende Verteilnetz. Das Stromnetz wird zu regional unterschiedlichen öffentlichen Tarifen (Systemnutzungstarife) für alle Marktteilnehmer zugänglich. Seit Februar 2000 ist der Strommarkt in Österreich für Großabnehmer mit mehr als 20 GWh Jahresstrombedarf offen.
Seit dem 1. Oktober 2001 ist der Markt komplett liberalisiert, das bedeutet, dass sowohl Gewerbe- als auch Haushaltskunden ihren Stromlieferanten frei wählen können.

Die Anschlussanlage bezeichnet jene Anlagenteile, die vom Netzbetreiber ab dem Netzanschlusspunkt des Verteilernetzes bis zur Übergabestelle (Eigentumsgrenze) der Kundenanlage errichtet werden.

Es ist eine in Zeitintervallen dargestellte Bezugsmenge oder Liefermenge eines Einspeisers oder Entnehmers.

Es ist ein elektronischer Zähler mit digitaler Anzeige. Dieser misst und speichert die Daten der Viertelstunden-Verbrauchs- und Leistungswerte.

Die physische Verbindung der Anlage eines Kunden oder Erzeugers von elektrischer Energie mit dem Netz.

Der Netzanschlusspunkt ist jene Stelle, an dem die Anlage des Netzbenutzers über die Anschlussanlage mit dem Verteilnetz verbunden ist.

Abgeltung der mittelbaren Aufwendungen des Netzbetreibers im vorgelagerten Netz für die Bereitstellung des Netzanschlusses.

Abgeltung der Kosten für Errichtung, Ausbau, Instandhaltung und Betrieb des Netzsystems. Das Netznutzungsentgelt wird von der Energie-Control-Kommission verordnet (Systemnutzungstarife-Verordnung).

Aufgrund der ohmschen Widerstände der Leitungen, Ableitungen über Isolatoren, Koronarentladungen oder anderer physikalischer Vorgänge entstehende Differenzen zwischen der eingespeisten und entnommenen Menge von elektrischer Energie in einem Netz.

Beim Energietransport entstehen Netzverluste. Für deren Ausgleich muss Energie eingekauft werden. Die Kosten dafür werden durch das Netzverlustentgelt abgegolten. Das Netzverlustentgelt wird von der Energie-Control-Kommission verordnet (Systemnutzungstarife-Verordnung).

Der Netzzugang ist die Nutzung eines Netzes durch Netzbenutzer.

Die individuelle Vereinbarung zwischen dem Netzzugangsberechtigten und einem Netzbetreiber, der den Netzanschluss und die Inanspruchnahme des Netzes regelt.

Die erstmalige Herstellung eines Netzanschlusses oder die Abänderung eines bestehenden Netzanschlusses infolge der Erhöhung der Anschlussleistung eines Netzbenutzers.

Durch das einmalig zu leistende Netzzutrittsentgelt werden dem Netzbetreiber alle Aufwendungen abgegolten, die mit der erstmaligen Herstellung eines Netzanschlusses oder der Abänderung eines Anschlusses infolge der Erhöhung der Anschlussleistung eines Netzbenutzers unmittelbar verbunden sind.

Zur Aufbringung der Mittel zur Förderung von Ökoenergie ist von allen an das öffentliche Netz angeschlossenen Verbrauchern ein Förderbeitrag (Zählpunktpauschale pro Zählpunkt) zu leisten, der von den Netzbetreibern in Rechnung zu stellen und an die Ökostromabwicklungsstelle abzuführen ist.

Die E-Control hat die Aufgabe, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strommarktes zu überwachen, zu begleiten und gegebenenfalls regulierend einzugreifen. Die Aufgabe der E-Control ist es, faire Rahmenbedingungen für den Wettbewerb auf dem Elektrizitätssektor zu schaffen. Die Regulierung wird transparent und unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung gestaltet. Entscheidungen werden unter Einbeziehung aller Beteiligten getroffen.
Quelle: E-Control

Ein durch ein geeignetes Verfahren für eine bestimmte Einspeiser- oder Entnehmergruppe ermitteltes charakterisiertes Lastprofil.

Die Stromkennzeichnung gibt Auskunft über die Zusammensetzung der gelieferten Energie. Die Angabe der Primärenergieträger auf der Rechnung ist für alle Lieferanten verpflichtend.

Die von den Netzbenutzern an die Netzbetreiber zu entrichtenden behördlich festgesetzten Tarife.

Ein als solcher bezeichneter und vertraglich fixierter Punkt in einem elektrischen Netz, an dem elektrische Energie zwischen Vertragspartnern ausgetauscht (übergeben) wird. Die Übergabestelle kann mit dem Zählpunkt und der Eigentumsgrenze identisch sein.

Ein Umspannwerk ist Teil des elektrischen Netzes eines Elektrizitätsunternehmens und dient der Verbindung zweier unterschiedlicher Spannungsebenen oder Spannungsnetze.
Zur möglichst verlustarmen Übertragung der elektrischen Energie vom Kraftwerk zum Verbraucher transportiert man die elektrische Energie über mehrere Spannungsebenen. Die optimale Spannungsebene wird je nach zu übertragender Leistung und Entfernung gewählt. Im Umspannwerk erfolgt die Transformation (Umspannung) der elektrischen Energie zwischen zwei oder mehreren dieser Spannungsebenen.

Gesetzlich vorgeschriebene unternehmerische Trennung von Netzbetrieb einerseits und Stromerzeugung und -verkauf andererseits. Gesellschaftsrechtliche oder buchhalterische Entflechtung der Funktionen Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Elektrizität.

Allgemein bezeichnet man (physikalisch nicht korrekt) Geräte und Anlagen, die elektrische Energie aufnehmen und in eine andere Energieform umwandeln, als „Verbraucher“. Im übertragenen Sinne werden auch juristische und natürliche Personen, die elektrische Energie für derartige Zwecke beziehen, als „Verbraucher" bezeichnet.

Versorgung ist die Lieferung bzw. der Verkauf von elektrischer Energie an Kunden.

Eine natürliche oder juristische Person, die verantwortlich ist für den Betrieb, die Wartung und erforderlichenfalls den Ausbau des Verteilernetzes in einem bestimmten Gebiet bzw. für die Erweiterung der Verbindungsleitungen zu anderen Netzen sowie eine angemessenen Nachfrage nach Verteilung von Elektrizität langfristig sicherstellen kann.

Transport von Elektrizität über Hoch-, Mittel- oder Niederspannungsverteilnetze zur Belieferung von Kunden, jedoch mit Ausnahme der Versorgung.

Die Wandlerkonstante ist jener Wert, mit dem die Zählerstandsdifferenz multipliziert wird, um die verbrauchten kWh (Kilowattstunde) zu berechnen.

Der Elektrizitätszähler ist ein Messgerät zur Erfassung gelieferter oder genutzter elektrischer Energie in der Einheit kWh (Kilowattstunde).

Der Zählerstand ist ein Ablesewert zu einem bestimmten Zeitpunkt und ermöglicht die Berechnung des Verbrauchs.


Einspeise- und/oder Entnahmepunkt, an dem ein Energiefluss zähltechnisch oder rechnerisch erfasst und registriert wird.

Förderbeitrag für elektrische Energie aus Kraftwärmekopplungs-Anlagen, mittlere Wasserkraft-Anlagen und sonstige Ökostromanlagen sowie Abgeltung für Mehraufwendungen der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG. Der Betrag ist von jedem Kunden zu entrichten, wird vom Verteilnetzbetreiber eingehoben und an die OeMAG abgeführt.

Smart Meter

Smart Meter (intelligente Messgeräte) sind elektronische Zähler, die den Energieverbrauch messen, über eine Kommunikationsanbindung verfügen und einmal täglich den Verbrauchswert zum Netzbetreiber senden.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden können einmal pro Tag Messwerte in 15 Minuten Intervallen übertragen werden.

Gegenüber den derzeit verwendeten Geräten zur Messung des Stromverbrauchs verfügen Smart Meter beispielweise über eine Reihe neuer Funktionen auf Basis der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen:

  • Fernablesung durch den Netzbetreiber
  • Anzeige der gespeicherten Verbrauchswerte am Smart-Meter-Display
  • Ein- und Abschaltung aus der Ferne
  • Kundenschnittstelle (Dies ist eine Schnittstelle für erweitere Funktionen für den Kunden (z.B. Anzeigegeräte bzw. Energiemanagement-Systeme)
  • Messung von Eigenerzeugung (z.B.: Photovoltaik (PV)); in den meisten Fällen entfällt damit der zweite Zähler

Langfristiges Ziel von Smart Metering ist die Reduktion des Energieverbrauchs und der mit der Energieerzeugung verbundenen CO2-Emissionen. Durch das Sichtbarmachen des aktuellen Stromverbrauchs sollen Kunden Strom bewusster und damit sparsamer einsetzen können. Damit sollen Verbrauchsspitzen reduziert und der Stromverbrauch über den Tag gleichmäßiger verteilt werden, was dazu führt, dass weniger Kraftwerke gleichzeitig Strom liefern müssen.

Durch einen genauen Überblick über Verbrauchsverläufe und -gewohnheiten werden Einsparpotentiale für den Kunden sichtbar gemacht. Die wesentlichen Ziele des Smart Metering sind:

  • Energiesparen: Unnötige Stromfresser wie schadhafte oder falsch angeschlossene Geräte und Stand-by-Verbraucher können von den Kunden selbst aufgespürt werden. Eine zielgerichtete Energieberatung wird dadurch erleichtert.
  • Transparente Übersicht über den Energieverbrauch: Ein Web-Portal mit Visualisierung des eigenen Stromverbrauchs erhöht die Transparenz und schafft die Möglichkeiten für Kunden den eigenen Energieverbrauch zu analysieren, zu vergleichen und somit zu optimieren. Darüber hinaus bietet das Web-Portal für eigene Erzeugungsanlagen einen detaillierten Überblick über die eingespeiste Öko-Energie.
  • Automatische Ablesung: Die Verbrauchsdaten werden automatisch an den Netzbetreiber übermittelt. Dadurch entfällt für den Kunden der mit der Ablesung verbundene Aufwand. Es sind weder Selbstablesung noch die Anwesenheit bei Ablesung vor Ort nötig. Der Prozess der Ablesung wird damit modern und effizient.
  • Verbesserte Rechnungslegung: Tagesgenaue Abrechnung auf Basis gemessener Verbrauchswerte: Damit gehören Nachzahlungen, die aufgrund einer rechnerischen Ermittlung des Energieverbrauchs entstehen können, der Vergangenheit an. Tarifänderungen durch Wahl des Kunden oder Festsetzung durch die Regulierungsbehörde E-Control können tagesgenau abgerechnet werden. Auf Kundenwunsch ist auch eine Monatsrechnung möglich.
  • Komfort bei der Um- und Abmeldung: Die Freigabe für die Wiedereinschaltung der Anlage aus der Ferne ist beim Einzug sofort möglich. Das Einschalten der Kundenanlage durch  einen Mitarbeiter des Netzbetreibers vor Ort ist nicht mehr erforderlich.
  • Schnittstellen: Die Zähler sind mit zukunftsweisenden Schnittstellen ausgestattet. Über die Kundenschnittstelle werden Verbrauchswerte in der Kundenanlage unmittelbar zur Verfügung gestellt. Damit können Kunden Anzeigegeräte, Home-Automation und Energiemanagement-Systeme betreiben.

Rechtliche GrundlagenIm Jahr 2009 haben alle EU-Staaten gemeinsam beschlossen, dass intelligente Messgeräte (Smart Meter) bis 2020 in Europa eingeführt werden. In Österreich wurde vom Wirtschaftsminister festgelegt, dass bis Ende 2019 mindestens 95% aller Zählpunkte mit dieser Technologie ausgestattet werden müssen.Die Einführung basiert im Wesentlichen auf den nachfolgenden rechtlichen Regelungen:

  • 3. EU-Binnenmarktpaket: Grundsätzliche Regelungen der Energiewirtschaft in Europa
  • Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (ElWOG): Regelt die generellen Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer in Österreich
  • Intelligente Messgeräte Anforderungsverordnung 2011 (IMA-VO 2011): Definition des Mindest-Funktionsumfanges von Smart Metern in Österreich
  • Intelligente Messgeräte Einführungsverordnung (IME-VO): Regelung des verpflichtenden Einführungszeitraumes für Netzbetreiber in Österreich
  • Datenformat- und Verbrauchsinformationsdarstellungs-VO 2012 ( DAVID-VO 2012): Darstellung und Austausch der Smart-Meter-Daten zwischen Kunden, Netzbetreibern und Energielieferanten.

Im Gegensatz zum bereits seit Jahrzehnten eingesetzten Ferrariszähler besitzt der intelligente Stromzähler keine mechanisch bewegten Teile. Der neue Stromzähler ähnelt einem kleinen PC mit Display. Er verfügt über eine Kommunikationsanbindung und kann dabei sowohl Daten empfangen, als auch an den Netzbetreiber senden. Elektronische fernauslesbare Messgeräte werden in Gewerbe- und Industriebetrieben bereits seit über 15 Jahren standardmäßig eingesetzt.

Die Einführung der intelligenten Stromzähler erfolgt über den Verteilernetzbetreiber anhand von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die intelligenten Stromzähler werden aus organisatorischen und technischen Gründen regionsweise eingebaut. Bis 2020 müssen  80 % der Haushalte mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der E-Control.

Die IKB wird voraussichtlich mit Mitte 2017 die Stromzähler austauschen. Erste Pilotprojekte laufen bereits.

Der Kunde erhält von seinem Netzbetreiber zeitnah (in der Regel vier bis sechs Wochen vorher) einen Brief über die geplanten Maßnahmen, in dem ein Zeitfenster für die Installation genannt wird. Ist der Kunde nicht zu Hause und der Zähler frei zugänglich (z.B. in einem gemeinsamen Zählerraum), erfolgt der Tausch in Abwesenheit des Kunden. Ist der Zähler nicht zugänglich, wird der Kunde ersucht, mit dem Netzbetreiber hinsichtlich Terminkoordinierung Kontakt aufzunehmen.

Der neue elektronische Stromzähler wird am Platz des alten Zählers installiert. Der Tausch dauert üblicherweise nur wenige Minuten, wobei es zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann. Durch den Zählertausch fallen im Normalfall weder Staub noch sonstige Verschmutzungen an. Weitere Umbauten sind in der Regel nicht notwendig.

Das Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (ElWOG)  enthält eine so genannte Opt-Out-Regelung. In Falle eines Opt-Out-Wunsches werden jedenfalls die Aufzeichnung und Übertragung der 15 Minuten Verbrauchswerte im Zähler deaktiviert. Dies wird am Gerät angezeigt. Somit handelt es sich nicht mehr um einen Smart Meter, sondern um einen digitalen Standardzähler. Kunden können sich gegen einen Smart Meter entscheiden, allerdings nicht gegen die Installation eines neuen digitalen Standardzähler an sich.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass für die Inanspruchnahme von speziellen Tarifmodellen (z.B.: Doppeltarif für Wärmepumpen) ein Opt-Out nicht möglich ist.  Dafür ist der volle Funktionsumfang eines Smart Meters Voraussetzung.

Es wird darauf hingewiesen, dass ohne Smart Meter ein detailliertes  Energieverbrauchsmonitoring für Kunden nicht möglich ist.

Der Zähler besitzt sowohl eine europäische Zulassung als auch eine österreichische Zulassung durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Auf Basis dieser Zulassungen werden alle Zähler geeicht, mit einer Eichplombe versehen und erfüllen damit die geforderte Messgenauigkeit. Erst dann dürfen sie in Kundenanlagen eingesetzt werden.

Elektronische Stromzähler haben in Österreich acht Jahre Eichfrist. Der Zähler verliert somit nach acht Jahren im Netz seine Eichgültigkeit und muss getauscht werden. Diese Zähler können nachgeeicht und für weitere acht Jahre im Netz eingesetzt werden. Alternativ dazu besteht auch die gesetzliche Möglichkeit der sogenannten dynamischen Eichfristenverlängerung: Zähler werden zu Gruppen zusammengefasst. Vor Ablauf der Eichgültigkeit wird eine Stichprobe aus der Gruppe gezogen. Bestehen die Zähler der Stichprobe diese Eichprüfung, können alle Zähler dieser Gruppe für weitere fünf Jahre im Netz eingesetzt bleiben.

Es werden einmal täglich gesammelt nur jene Daten übertragen, welche für die Abrechnung und Verbrauchsinformation der Kundenanlage erforderlich sind. Grundsätzlich sind dies Tageszählerstände.  

Nur bei vertraglicher Verpflichtung wie z.B.: Mehrfachtarif oder ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, werden zusätzlich einmal täglich gesammelt die die 15-Minuten-Verbrauchswerte übertragen.

Entsprechend der rechtlichen Grundlagen  werden die Verbrauchsdaten einmal täglich ausgelesen, und dem Kunden am Folgetag im Web-Portal des Netzbetreibers individuell zur Verfügung gestellt.Einmal pro Monat werden diese Daten dem betreffenden Energielieferanten für die Abrechnung und die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Stromkosten- und Verbrauchsinformation übermittelt.Je nach Tarif und Kundenwunsch sind dies 15-Minuten-Verbrauchswerte oder Tagesverbrauchswerte.

Der Netzbetreiber darf Daten nur aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen oder einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden auslesen und verarbeiten. Zugriff auf diese Daten hat nur der Kunde selbst über das Web-Portal. Eine Weitergabe der Daten durch den Netzbetreiber erfolgt –wie bisher- ausschließlich an den jeweiligen Energielieferanten und auf Basis der gesetzlichen Vorgaben für die Verrechnung bzw. die Stromkosteninformation. Der Kunde entscheidet selbst, wem er darüber hinaus diese Daten zur Verfügung stellen bzw. weitergeben möchte.

Display

Smart Meter sind mit einer Anzeige ausgestattet, die standardmäßig zumindest den aktuellen Zählerstand anzeigt. Auf das ausdrückliche Verlangen des Kunden hin, ist es möglich, in der Vergangenheit (bis zu 60 Tage) zurückliegende Zählerstände anzuzeigen. Diese Funktion ist bei einem Wohnungswechsel faher erst nach 60 Tagen verfügbar. So kann kein Kunde die Verbrauchsdaten eines Vormieters abrufen.

Datenschutz und Sicherheit

Kunden können auch bei dieser neuen Zählertechnologie - wie bisher - auf den Schutz ihrer Verbrauchsdaten vertrauen.

In den laufenden Entwicklungen des Smart Metering Systems werden alle Aspekte, die den Datenschutz und die Datensicherheit betreffen, mitberücksichtigt und hierfür erforderliche Maßnahmen umgesetzt. Bei Oesterreichs Energie wurde von den Netzbetreibern in Zusammenarbeit mit IKT-Sicherheitsexperten ein umfassendes Papier erarbeitet und abgestimmt, welches die Grundlage für die Errichtung und den Betrieb von Smart Metering in Österreich darstellt.

Die Erhebung von Messdaten durch einen Smart Meter unterliegt, wie jede andere Datenanwendung, den Rechtsvorschriften des Datenschutzgesetzes. Die Einhaltung wird durch den Netzbetreiber gewährleistet!

Auch der Netzbetreiber selbst darf die Verbrauchsdaten nur für die gesetzlich definierten Zwecke (beispielsweise die Abrechnung) heranziehen.

Nach heutigem Kenntnisstand kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung oder Gefährdung von Personen durch Signale der Schmalband-Powerline-Technologie, Datenübertragung via Stromnetz (engl.: PLC-Power Line Communication), ausgeschlossen werden.

Die von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebenen und in Österreich in der ÖNORM E 8850 ausgewiesenen Vorsorgegrenzwerte werden bei weitem unterschritten und damit eingehalten.

Im Gegensatz zu einer Datenübertragung mittels PLC senden Smart Meter mit Funkmodulen ihre Daten über Funknetze zum Netzbetreiber. Bei einer solchen Übertragung entspricht dies in etwa einer zusätzlich gesendeten SMS pro Tag. Die elektromagnetische Zusatzbelastung ist daher äußerst gering.

In sehr seltenen Fällen kann es zu Beeinflussungen von einzelnen elektronischen Geräten kommen. In diesem Falle wird gebeten, mit Ihrem Netzbetreiber Kontakt aufzunehmen. 

Der Zählertausch ist für die Kunden mit keinerlei Zusatzkosten verbunden. Die Umstellung wird durch das Messentgelt und die Netztarife bezahlt, welche wie gewohnt eingehoben werden. Die Netztarife werden von der Regulierungsbehörde E-Control per Verordnung festgelegt und Höchstpreise für die Messentgelte bestimmt.