Elektrisierter Tüftler
Was Strom und Sonnenstrom anlangt, war Oliver Trager (37) so etwas, wie ein neugieriger Frühzünder. Elektrizität ist seine Leidenschaft geblieben und seit Jänner 2025 kann er sie in der Geschäftsführung der IKB Sonnenstrom GmbH mit großer Verantwortung und allen Finessen ausleben. „Die Zukunft in meiner Heimatstadt Innsbruck mitzugestalten, ist einfach eine lässige Sache“, sagt er. Mit Erneuerbaren ein Stück weit die Welt zu retten, ist das auch.
Wenn Oliver Trager von seiner Kindheit erzählt und davon, wie er die Welt der Elektrizität für sich eroberte, läuft vor dem geistigen Auge gleich ein Film ab - mit einem neugierigen Jungen in der Hauptrolle. Ein Freund der Familie war Elektriker gewesen und wenn er im Hause Trager das eine oder andere elektrische Problem löste, stand Oliver interessiert daneben, stellte Fragen über Fragen und durfte - in sicherem Rahmen versteht sich - auch selbst Hand anlegen. „Das war der Zündfunke. Ich glaube, ich war sieben oder acht Jahre alt, als ich das Grundprinzip verstanden habe, also was da passiert, wenn der Strom aus der Steckdose fließt“, erzählt er. Es gibt Menschen, die verstehen das nie. Und dann gibt es eben Menschen, wie Oliver, die genau das, was hinter der Steckdose passiert anhaltend fasziniert.
Von der Neugier zur Berufung
Diese Faszination hat den jungen Innsbrucker die technische Hauptschule in der Innsbrucker Pembaurstraße besuchen und auch spannende Feldversuche durchführen lassen. Bevor Oliver die Lehre zum Elektriker und auch die Elektrotechnik-Meister-Schule absolvierte, lenkte wieder ein Tüftler-Erlebnis seine Aufmerksamkeit in eine Richtung, die später sein Berufsleben bestimmen sollte. Auf dem Gartenhäuschen errichtete er eine kleine Photovoltaik-Anlage. „Das war wieder ein Zündfunke. Ich dachte, das ist echt cool, das ist die Zukunft“, sagt er.
Zu seiner Zukunft wurden die erneuerbaren Energien, nachdem Oliver von einem Mitarbeiter der IKB auf die IKB Sonnenstrom GmbH aufmerksam gemacht wurde, die sich früh schon der Photovoltaiktechnik und cleveren Ökostromnutzung verschrieben hat und die sich rasant entwickelte. Oliver: „Ich war damals in der Privatwirtschaft tätig gewesen und wollte mich verändern. Die Erneuerbaren hatten mich ja schon immer interessiert und darum war der Wechsel leicht. Am 1. April 2022 habe ich als Projektleiter bei der IKB Sonnenstrom GmbH angefangen.“
Dass er seit 1. Jänner 2025 gemeinsam mit seinem Kollegen Lukas Giner für die Leitung der IKB Sonnenstrom GmbH verantwortlich ist, zeugt von einem schönen Karrieresprung, dem er mit seinem nimmermüden Interesse an der spannenden Materie und mit seiner lösungsorientierten Neugier auf die Sprünge geholfen hat. „Ich bin ein Tüftler und kann bei der IKB Sonnenstrom immer wieder neue, innovative Technologien testen und auch mehrere Technologien miteinander verschalten. Das mache ich ganz gerne“, sagt er.
Mit Innovation die Zukunft gestalten
Die IKB-Tochter ist Rundum-Spezialistin, wenn es darum geht, Photovoltaik-Anlagen für Unternehmen, Gemeinden, Mehrparteienhäuser oder Privathaushalte zu errichten, wobei das All-in-Service der IKB weit über das Errichten allein hinaus geht. „Wir bieten ein schlüsselfertiges Gesamtpaket von A bis Z - vom Angebot bis zur Nachbetreuung, sollte es mal zwicken oder wenn sich Optimierungsmöglichkeiten für die Anlage anbieten“, erklärt Oliver das echt breite Spektrum, das die aktuell neun Mitarbeitenden der IKB Sonnenstrom GmbH bearbeiten - und der Geschäftsführer stellt klar: „Wir wollen wachsen.“
Wachsen ist ein Schlüsselwort, das Olivers Berufsweg ständig begleitet, wird sein Fachwissen rund um die Photovoltaik-Techniken und zuletzt auch die so zukunftsentscheidenden Speichertechnologien doch mit jedem technologischen Entwicklungssprung größer und breiter. Knapp 1000 Anlagen haben die Mitarbeitenden der IKB Sonnenstrom GmbH schon umgesetzt. Die größte Anlage, jene auf den Dächern des städtischen Bauhofs in der Rossau, hat Oliver als Projektleiter betreut. „Ich bin geborener Innsbrucker. Die Zukunft in meiner Heimatstadt mitzugestalten, ist einfach eine lässige Sache“, sagt er - und betont: „Das macht wirklich viel Spaß“. Viel Spaß und viel Sinn.

April 2026