Der Bildschirm eines intelligenten Stromzählers.

Intelligenter Stromzähler

Intelligenter Stromzähler: Umstellung ab 2019

Der neue "intelligente Stromzähler" ist mehr als ein Stromzähler: Mit ihm erhalten Sie laufend Informationen zu Ihrem Stromverbrauch. Diese sind rund um die Uhr auf dem Kundenportal abrufbar. Der Smart Meter unterstützt Sie dabei, Energie effizienter zu nutzen: So entdecken Sie zum Beispiel unnötige Stromfresser oder falsch angeschlossene Geräte. Die Daten dienen Ihnen als Basis für einfach durchzuführende Sparmaßnahmen oder für eine professionelle Energieberatung. Damit sparen Sie  Stromkosten und schonen die Umwelt!

Der intelligente Stromzähler kann noch mehr: Weil die Daten direkt – und natürlich verschlüsselt – zum Netzbetreiber IKB übertragen werden, ist eine Zählerablesung der Verbrauchswerte vor Ort nicht mehr nötig. Sie wissen aber aktuell über Ihre Verbrauchsdaten Bescheid. Zudem macht die taggenaue Ablesung auch das An- bzw. Abmelden beim Umzug besonders einfach.

Ab 2019 installiert die IKB in Innsbruck die Smart Meter anstelle der alten Stromzähler. Der Austausch dauert maximal 30 Minuten, wobei es je nach Einbausituation zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann. Die Anwesenheit des Kunden ist in den meisten Fällen nicht erforderlich (abhängig vom Standort des Zählers).

Das Smart Home ist noch Zukunftsmusik. Der intelligente Stromzähler spielt auf dem Weg dorthin aber eine zentrale Rolle. Laut EU-Beschluss ist festgelegt, dass bis Ende 2020 mindestens 80 % aller Messgeräte mit dieser neuen Technologie ausgestattet sein müssen. 2019 wird die IKB die Messgeräte umstellen, ein wichtiges Pilotprojekt dazu startet bereits 2018.

Fragen und Antworten

Intelligente Stromzähler

Intelligente Stromzähler

Intelligente Stromzähler – auch als Smart Meter bekannt – sind elektronische Zähler, die den Stromverbrauch speichern und ein Mal am Tag an die IKB schicken. In Innsbruck ist der großangelegte Zählertausch ab 2019 geplant. Wenn die elektronischen Zähler installiert worden sind, steht das neue Onlineportal „IKB-direkt“ zur Verfügung. Auf diesem Portal kann man dann am Folgetag die Daten zum Stromverbrauch des Vortages einsehen. Optisch ähneln die Stromzähler einem kleinen Computer mit Display. Sie lösen die bisher genutzten mechanischen, meist schwarzen Ferraris-Zähler ab, die Sie aus Ihrem Zählerkasten kennen.

Die neuen intelligenten Zähler messen und speichern Ihren Stromverbrauch und übertragen diese Daten verschlüsselt an die IKB. Dadurch ist eine manuelle Zählerablesung vor Ort bei Ihnen zuhause nicht mehr notwendig. Mit der flächendeckenden Installation der neuen Zähler in Innsbruck ab 2019 können Sie Ihren Stromverbrauch auf dem neuen Internetportal „IKB-direkt“ einsehen – natürlich verschlüsselt und passwortgeschützt. Durch den Blick auf Ihren persönlichen Stromverbrauch können Sie nach unnötigen Stromfressern wie alten Geräten oder Apparaten im Stand-by-Modus suchen. Dadurch können Sie Strom bewusster und effizienter einsetzen und somit Kosten sparen. Das Kundenservice der IKB hilft Ihnen gerne mit einer Energiesparberatung. Ein weiterer Vorteil: Das An- und Abmelden des Stroms, beispielsweise bei einem Umzug, wird einfacher, da die Zähler nicht mehr vor Ort abgelesen werden müssen.
 

Die IKB wird einen Typ des intelligenten Stromzählers von verschiedenen Herstellern verwenden. Es gibt aber drei verschiedene auswählbare Funktionen der Zähler:

  1. Intelligenter Stromzähler (Intelligentes Messgerät in der Standardkonfiguration, IMS)
    Der Stromverbrauch wird alle 15 Minuten gemessen, also 96 x am Tag. Es wird aber nur der Tagesverbrauch an die IKB übertragen.
  2. Opt-In (Intelligentes Messgerät in der erweiterten Konfiguration, IME)
    Der Stromverbrauch wird alle 15 Minuten gemessen, also 96 x am Tag. Diese Daten werden alle an die IKB übertragen.
  3. Opt-Out (Digitaler Standard Zähler, DSZ)
    Der Stromverbrauch wird wie beim derzeitigen Ferraris-Zähler laufend gezählt und anlassbezogen (zum Beispiel für die Abrechnung) ausgelesen.

Nein, Sie können den Einbau nicht ablehnen, da die Einführung gesetzlich vorgeschrieben ist. Jeder Innsbrucker Haushalt bekommt ein intelligentes Messgerät, das den Stromverbrauch speichert und den Tagesverbrauch ein Mal täglich an die IKB schickt.
Sie können sich aber auch für eine häufigere oder seltenere Messung und Übertragung an die IKB entscheiden:

Wenn Sie wollen, dass Ihre Verbrauchsdaten wie bisher nur anlassbezogen (zum Beispiel zur Abrechnung) übertragen werden, können Sie die sogenannte Opt-out-Möglichkeit wählen.
Wenn Sie ganz genau wissen wollen, wie viel Strom Sie verbrauchen, können Sie die Opt-in-Variante wählen. Dann wird der Stromverbrauch alle 15 Minuten, also 96 Mal am Tag an die IKB übertragen.

Jeder Innsbrucker Haushalt bekommt ab 2019 ein intelligentes Messgerät, das den Stromverbrauch speichert und ein Mal am Tag an die IKB schickt. Ab dem Zeitpunkt, ab dem Sie von der IKB schriftlich über den Termin zum Zählertausch informiert werden, können Sie sich darüber hinaus entscheiden, ob Sie die Opt-in-Variante* mit viertelstündlicher Ablesung oder die Opt-out Möglichkeit* mit einer jährlichen Ablesung wählen.

*Siehe oben: Gibt es verschiedene intelligente Stromzähler?

Die IKB plant, ab Anfang 2019 mit dem flächendeckenden Austausch von 120.000 Stromzählern in Innsbruck zu beginnen. Bis 2022 sollen in allen Innsbrucker Haushalten die neuen Zähler eingebaut sein.

Im Herbst 2017 wird die IKB einen ersten Zeitplan, unter anderem hier auf der Website, veröffentlichen. Jeder, der über das IKB-Netz Strom bezieht, wird mindestens zwei Wochen vor dem Zählertausch schriftlich informiert. Der Austausch startet voraussichtlich Anfang 2019.

 Der Austausch der Zähler wird durch Mitarbeiter der IKB und von Partnerfirmen durchgeführt. Der Einbau eines neuen Stromzählers dauert maximal 30 Minuten. Die Anwesenheit des Wohnungseigentümers oder des Mieters ist nur dann erforderlich, wenn sich der Zähler in der Wohnung befindet. In diesem Fall wird die IKB rechtzeitig einen persönlichen Termin mit Ihnen vereinbaren.

 Die neuen Stromzähler werden am Platz des alten Zählers installiert. Der Tausch dauert maximal 30 Minuten, wobei es je nach Einbausituation zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann. Durch den Zählertausch fallen im Normalfall weder Staub noch sonstige Verschmutzungen an.

Der Schutz Ihrer Daten hat für die IKB oberste Priorität. Daher werden alle Daten verschlüsselt übertragen. Die Übertragung zur IKB erfolgt standardmäßig über Leitungen der IKB, konkret über die Stromleitung bis zur nächsten Trafostation und von dort weiter via IKB-Glasfasernetz. Die IKB zieht die Verbrauchsdaten wie bisher nur für die gesetzlich definierten Zwecke, insbesondere für die Abrechnung, heran.

Es werden nur notwendige Daten übertragen wie zum Beispiel Zählerstände oder die Zählernummer. Die Daten sind einerseits für die Abrechnung der IKB und andererseits für die Verbrauchsinformation für Sie als Kunde erforderlich. Die Daten zeigen nur den Stromverbrauch je Zähler an. Die IKB kann nicht sehen, welche Geräte Sie wann verwenden oder ob Sie zuhause sind.

Die IKB wird die Verbrauchsdaten nur für die gesetzlich definierten Zwecke wie beispielsweise die Abrechnung heranziehen. Daten, die für die Abrechnung relevant sind, müssen sieben Jahre gespeichert werden, alle anderen Daten drei Jahre.
Die Daten werden auf Hochsicherheitsservern in Tirol gespeichert.

Ab 2019 ist in Innsbruck der großangelegte Zählertausch geplant. Wenn die intelligenten Stromzähler installiert worden sind, können Sie mit Ihren persönlichen Zugangsdaten und einem Passwort Ihre Daten über das Internetportal „IKB-direkt“ abrufen. Die IKB wird die Verbrauchsdaten nur für die gesetzlich definierten Zwecke wie beispielsweise die Abrechnung einsehen.

Mit Hilfe des intelligenten Stromzählers und dessen Kundenschnittstelle können Sie Ihre aktuellen Verbrauchsdaten zeitnah in Smart-Home-Anwendungen erfassen und weiter verarbeiten. Das Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und Boilern kann damit noch besser koordiniert und der Energieeinsatz optimal gestaltet werden.

Es ist gesetzlich geregelt, dass alle Haushalte in Österreich intelligente Stromzähler bekommen. Alle Infos zur gesetzlichen Lage finden Sie unter folgendem Link: https://www.e-control.at/konsumenten/energie-sparen/smart-metering/rechtlicher-rahmen.

Nein, für die Installation fallen für Sie keine unmittelbaren Kosten an. Die Kosten für den Betrieb sind Teil des Netzentgeltes. Dieses wird von der E-Control reguliert.

Ihre Vorteile auf einen Blick

laufende Messung und Speicherung

aktueller, taggenauer Überblick rund um die Uhr

direkte, verschlüsselte Datenübertragung zum Netzbetreiber

Ablesung vor Ort entfällt

übersichtlich aufbereitete Verbrauchsdaten

persönliches Kunden-Portal

Vergleichswerte aus der Vergangenheit

System der Zukunft

© Österreichs Energie

Nachhaltig, kontinuierlich, kompetent.

Die IKB in Zahlen:

858 648 kWh

Energie werden durch die IKB-Photovoltaikanlagen erzeugt.

281 778 673 kWh

Energie wird in den IKB-Wasserkraftwerken erzeugt.

80 000 Haushalte

ca. beziehen nachhaltigen IKB-Strom.