Wie eine Schachtel Pralinen

Bei einem Vortrag über den Ausbau der Mühlbauer Quelle fing Luka Cvetkov (28) Feuer fürs Innsbrucker Wasser. Diese Faszination brachte ihn schnurstracks zur IKB, wo der junge Techniker seit zweieinhalb Jahren im Geschäftsbereich Wasser arbeitet. „Es ist wirklich nie monoton und es wird von Jahr zu Jahr besser“, sagt er. Im Rahmen des IKB-Festes zum Trinkwassertag am 12. Juni 2026 zeigt Luka, was er meint. 

Ein Job voller Abwechslung

Wenn Luka Cvetkov über seinen Job spricht, sprudelt er regelrecht. Diese Wort-Anleihe aus der Wasserwelt passt derart punktgenau auf den 28-Jährigen, dass es eine Freude ist. „Ich arbeite seit zweieinhalb Jahren im IKB-Geschäftsbereich Wasser und das ist wirklich richtig cool“, sagt er. Um die Vielfalt seines Jobs besser zu beschreiben, wandelt Luka das berühmte Zitat der immer genialen Filmfigur Forrest Gump ein wenig ab: „Die Arbeit ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt. Ja, jeder Tag bringt etwas Neues.“

Ein Rohrbruch hier, ein von A bis Z zu planendes Bauprojekt da, eine Leckortung im Trinkwasser netz oder eine Hydranten-Kontrolle in einem Autobahntunnel – Luka deckt als Projektingenieur für die IKB-Wasserservices ein derart breites Spektrum ab, dass es schwer zu fassen ist. Das kann nur gelingen, wenn das verbindende Element betrachtet wird: Wasser.

Faszination Wasser

„Früher hatte ich mich gar nicht mit Wasser beschäftigt“, erzählt Luka, „wenn ich den Wasserhahn aufgemacht habe, ist Wasser gekommen, aber ich hatte keine Ahnung davon, was dahinter steckt.“ So geht es wohl dem Großteil der Innsbrucker:innen, die sich sorglos glücklich schätzen dürfen und keine Gedanken machen müssen – über das 450 lange Wasserleitungsnetz etwa oder die wunder samen Wege, die ihr Trinkwasser zurückgelegt hat, wenn der Wasserhahn bedient wird. „Ich habe dann einen Vortrag über den Ausbau der Mühlauer Quelle gehört und war voll fasziniert. Das bin ich immernoch“, berichtet Luka von seinem beruflichen Gamechanger. Robert Gschleiner, der Leiter des IKB-Geschäftsbereiches Wasser, hatte den Vortrag über dieses 2025 abgeschlossene Jahrhundertprojekt gehalten. Die Einzelheiten zum damit gesicherten Wasserschatz müssen ziemlich beeindruckend gewesen sein, hat sich Luka doch sofort bei der Wo andere nur Wasser sehen, ist Luka Cvetkov längst Feuer und Flamme dafür. IKB beworben. „Seit Februar 2024 bin ich dabei“, stellt er stolz fest.

Von der Ausbildung zum Großprojekt

Die Ausbildung an der HTL für Bau und Design hatte ihm das technische Rüstzeug dafür mitgegeben, das er dann mit viel spezifischem Wasserwissen ausbauen konnte. Luka: „In den ersten paar Monaten war ich wie ein Kleinkind, das etwas Neues lernt. Ich habe wie ein Schwamm alle Informationen aufgesaugt.“ Er absolvierte etwa die Ausbildung zum Wassermeister und zum Risikomanager für Warm- und Trinkwasseranlagen. Er ist Sicherheits-Vertrauensperson in seinem Geschäftsbereich und mit der reibungslosen Abwicklung seines ersten Großprojektes – dem Ausbau der Trink- und Löschwasserversorgung des Innsbrucker Flughafens – konnte er auch sein planerisches Talent unter Beweis stellen. „Wir haben das in sehr kurzer Zeit sehr gut über die Bühne gebracht“, sagt er. Wenn Luka von diesem ersten richtig großen Projekt erzählt, scheint er ein bisschen zu wachsen. Bei den über 190 Zentimetern Körpergröße des begeisterten Basketballers wirkt das imposant. Zusammen mit Kolleg:innen organisierte Luka auch das Fest zum Trinkwassertag am 12. Juni 2026. Am Platz vor dem Tiroler Landestheater wurde dabei die sonst so verborgene IKB-Wasserwelt sicht- und erlebbar gemacht. „Das war sehr cool“, weiß Luka. Er erzählte dabei auch von seinem ersten Besuch der Mühlauer Quelle. „Die Stollen wurden für kleinere Menschen errichtet“, sagt er und muss bei der Erinnerung daran, wie er zwei Stunden lang in arg gebückter Haltung zum Ursprung des Innsbrucker Trinkwassers gegangen ist, lachen: „Doch es war wahnsinnig faszinierend.“ Genau das war es ja, was ihn reizte.

IKB-Mitarbeiter Luka Cavetkov
Wo andere nur Wasser sehen, ist Luka Cvetkov längst Feuer und Flamme dafür.
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Cooler Karriere-Kopfsprung

Seit 1. Jänner 2025 ist Rita Scherer (56) Betriebsleiterin des vielleicht außergewöhnlichsten und mit Sicherheit größten Freibades in Österreichs Westen – des IKB-Freibades Tivoli. „Es ist jeden Tag faszinierend“, weiß sie um die Einzigartigkeit ihres Arbeitsplatzes, den sie im Sommer mit zigtausenden Menschen teilt. In erstaunlicher Windeseile hat Rita in der IKB Karriere gemacht. Rita: „Ja, bei mir ist alles schnell gegangen. Es ist mir die Möglichkeit gegeben worden.“ Und sie hat sie genutzt.

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Mitten in der Oase

Gerade erwacht der vielleicht schönste und freudvollste Innsbrucker Stadtteil zum sommerlichen Leben. Wenn das Freibad Tivoli am 6. Mai 2023 seine Pforten öffnet, haben Betriebsleiter Andreas Winkler und sein IKB-Team schon ganze Arbeit geleistet. Die gigantische Parkanlage mit all den Becken und Einrichtungen ist eine ziemlich außergewöhnliche Oase. „Und das mitten in der Stadt – das ist schon eine tolle Sache“, sagt Andreas. Wie recht er doch hat.

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